Kontakt

Sonderpädagogisches Förderzentrum
Schwandorf

St. Vitalis Straße 18


92421 Schwandorf

icon tel 09431/99 70 20

icon fax 09431-99 70 220

icon mail E-Mail-Link


Kontakt

Sonderpädagogisches Förderzentrum
Schwandorf
St. Vitalis Straße 18
92421 Schwandorf

icon tel 09431/99 70 20

icon fax 09431-99 70 220

icon mail E-Mail-Link

Kalender

Alternativer Lernort zur allgemeinen Schule und Dienstleister im Auftrag der Inklusion

Spring_01 Spring_02 Spring_03 Spring_04 Spring_05


Mobbing-Präventions-Team

Der Begriff Mobbing ist seit einigen Jahren in aller Munde und sehr präsent in den Medien. Doch nicht immer ist er zutreffend.

Wann spricht man von Mobbing?

  • Mobbing erfolgt systematisch.
  • Mobbing tritt wiederholt und über einen längeren Zeitraum auf.
  • Bei Mobbing herrscht immer ein Kräfteungleichgewicht.
  • Mobbing richtet sich gegen eine bestimmte Person.
  • Mobbing zielt darauf, eine Person zu erniedrigen, zu demütigen und zu schikanieren.
  • Mobbing beinhaltet jede Form gewalttätigen Handelns, d.h. kann verbal und/oder körperlich sein.
  • Der/Die Betroffene hat keine Möglichkeit, sich aus eigener Kraft aus der Situation zu befreien.

Mobbing findet immer verdeckt statt, viele Handlungen könnten zudem Teil  alltäglicher Streitereien der Schüler untereinander sein. Daher ist Mobbing für Eltern und Lehrer oft schwer erkennbar.

Wie erkennt man Mobbing?

Diese Signale können beim Mobbingopfer beobachtet werden:

  • Verhaltensänderungen (es zieht sich zurück, wird aggressiv, zeigt ungewöhnliches Verhalten)
  • Leistungsabfall
  • Isolierung/Ausgrenzung
  • Vermeidungsverhalten
  • Suche nach Sicherheit/Schutz (z.B. ständig in der Nähe von Lehrkräften)
  • Anpassungsversuche (z.B. verteilen von Geschenken)
  • Fehlen und Beschädigung von Schulsachen
  • Fehlzeiten und Schulverweigerung
  • Körperliche und psychische Reaktionen.


Mobbing ist für die Opfer extrem belastend und hat große Auswirkungen auf deren Psyche und Verhalten.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Mobbing an jeder Schulform und in allen Altersstufen auftreten kann.


Um Mobbingfällen an unserer Schule vorzubeugen oder bei auftretenden Mobbingfällen schnell helfen zu können, hat sich ein Mobbing-Präventions-Team aus drei Lehrkräften und dem Schulleiter, Herrn Zirngibl, gebildet.

Wird an unserer Schule ein Mobbingfall, entweder durch eigene Beobachtungen, Hinweise durch Mitschüler, Eltern oder das Opfer selbst bekannt, hilft das Mobbing-Präventions-Team.

Es stützt sich dabei auf einen sehr erfolgreichen und vielfach bewährten Lösungsansatz, den „No Blame Approach“ (wörtlich: „ Keine Beschuldigungs-Ansatz“).

Dabei werden die „Täter“ nicht bestraft, sondern aktiv in die Lösung des Konflikts mit einbezogen. Dem Betroffenen bleibt eine direkte Gegenüberstellung mit seinen Peinigern erspart.

Die Wurzeln des Ansatzes liegen dabei in der Arbeit an den Themen Selbstachtung, Selbstwertgefühl und Persönlichkeitsstärkung.

Das Mobbing-Präventions-Team versucht zudem durch Umfrageaktionen, das Auffinden  von Konflikträumen und Projekte zum sozialen Umgang miteinander, das Auftreten von Mobbingfällen vorzubeugen und das positive, soziale Klima an unserer Schule zu erhalten.

Wenn Sie Fragen zum Thema Mobbing haben oder bei Ihrem Kind Hinweise auf einen Mobbingfall gegeben sind, können Sie sich entweder per Mail oder persönlich an das Mobbing-Präventions-Team wenden:


Kathrin Graf:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Martina Högl:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Martina Riemer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

(Informationen entnommen aus „No Blame Approach“ von Heike Blum, Detlev Beck)


Heilpädagogische Arbeit

Heilpädagogik am Sonderpädagogischen Förderzentrum versteht sich als Unterstützerung  und Begleitung der Schülerinnen und Schüler, um so jedem Kind seine individuelle Entwicklung zu ermöglichen. Basis der heilpädagogischen Arbeit sind die Beziehungsgestaltung und eine ressourcenorientierte Begleitung der Schülerinnen und Schüler. Durch den Einsatz von differenzierten spezifischen Methoden und Angeboten ist eine Förderung in der Persönlichkeitsentwicklung, im sozial-emotionalen Lernen, sowie im Leistungs- und Lernbereich möglich. Im Mittelpunkt der Arbeit steht immer der Schüler als Gesamtpersönlichkeit mit all seinen Stärken und Fähigkeiten, in der Auseinandersetzung mit sich selbst, mit anderen Personen und seiner Umwelt.

Wesentliche Ziele

  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler in schulischer und persönlicher Entwicklung
  • Unterstützung bei persönlichen Problemlagen
  • Aufbau von Selbstwert und Selbstvertrauen
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Unterstützung beim Austragen von Konflikten

Angebote

  • Gruppenarbeiten zur Förderung von sozial-emotionalem Lernen (Sozialkompetenztraining, Interaktionsspiele, Ich-Buch)
  • Einzelgespräche
  • Konfliktgespräche und Krisenintervention
  • Angebotspause: Ruheraum
  • Entspannungsstunden (mit Elementen aus dem Autogenen Training, Bodyscanning, Progressive Muskelentspannung)
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Arbeit mit persönlichen Wochenzielen und Unterstützung bei der Lernorganisation

 

 

Offener Ganztag

Das SFZ Schwandorf hat seit dem Schuljahr 2015/16 ein offenes Ganztagsangebot. Nachdem das "Haus des Guten Hirten" (Katholische Jugendfürsorge) uns zum Ende des Schuljahres 2017/18 die Zusammenarbeit aufgekündet hat, haben wir die OGTS ins Schulhaus geholt.

 

Als Träger konnten wir das Rote Kreuz gewinnen. 

BRKlogo kompakt

 

Im Anschluss an den Unterricht besuchen zur Zeit 32 Schülerinnen und Schüler die beiden Ganztagsgruppen.

Die Betreuungszeiten sind montags bis donnerstags von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

 

Das Essen nehmen wir um 13.00 Uhr im Mehrzweckraum und in der Aula ein.

Aula Essplatz

 

Als Lieferant konnten wir Michl`s Landgasthof gewinnen.

Michl02
Nach der Hausaufgaben Betreuung findet ein vielseitiges Freizeitangebot statt. Hierzu nutzen wir das Schulgelände, aber auch die Räume, die uns der Träger der Schule (Landkreis Schwandorf) sehr schön eingerichtet hat.

 


 

 

 

Jahrgangsstufen 3 und 4

In der dritten und vierten Jahrgangsstufe werden die Schülerinnen und Schüler nach dem Rahmenlehrplan  für den Förderschwerpunkt Lernen unterrichtet. Dabei stehen nicht die Lerninhalte im herkömmlichen Sinne im Vordergrund, sondern der Schüler bzw. die Schülerin mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Die Kinder sollen in den vier Entwicklungsbereichen Motorik/Wahrnehmung, Denken/Lernstrategien, Kommunikation/Sprache und Emotionen/Soziales Handeln umfassend gefördert werden.

Die Fachlehrpläne beziehen sich inhaltlich auf den Grundschullehrplan PLUS und beschreiben, welche Fach- und Methodenkompetenzen bis zum Ende der 4. Jahrgangsstufe angestrebt werden. Wie in der Grundschule sollen die Schülerinnen und Schüler in diesen beiden Jahrgangsstufen an eine selbstständigere Arbeitsweise herangeführt werden und ihr methodisches Repertoire erweitern (z. B. im Fach Deutsch: Erlernen des Umgangs mit dem Wörterbuch).

Dabei werden die Kinder jedoch auf ihrem je individuellen Lernstand abgeholt. Das bedeutet, dass ein Schüler, der den Lese- und Schreiblernprozess noch nicht abgeschlossen hat, natürlich weiterhin Lerngelegenheiten bekommt, um diese Kulturtechniken noch vollständig zu erwerben.

Auch in Mathematik arbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Lerntempo und ihrem Lernstand gemäß, der Eine vielleicht noch im Zahlenraum bis 20, die Andere schon bis 1000. Durch offene Arbeitsformen wie z. B. Lerntheken oder Wochenplanarbeit ist es möglich, differenzierte Lernangebote zu machen und zu selbstständigerem Arbeiten hinzuführen.
Neu hinzu kommt in der 3. und 4. Klasse das Fach Englisch: auf spielerische Weise werden die Schülerinnen und Schüler an diese Fremdsprache herangeführt und kommen mit englischen Liedern, Versen, Gedichten und ersten Redewendungen in Kontakt.
 
Durch den engen Bezug zum Lehrplan PLUS der Grundschule und bei einer insgesamt positiven Lernentwicklung bietet sich nach der 4. Jahrgangsstufe eine geeignete Nahtstelle zum Übertritt in die 5. Klasse der Mittelschule.