Kontakt

Sonderpädagogisches Förderzentrum
Schwandorf

St. Vitalis Straße 18


92421 Schwandorf

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Anfahrt



 

DIAGNOSE- UND FÖRDERKLASSEN (DFK) 

Die Diagnose- und Förderklassen (DFK)1, 1A und 2 bilden die Eingangsstufe des Sonderpädagogischen Förderzentrums. Hier werden Kinder nach dem Lehrplan der Grundschule unterrichtet. Der Stoff der 1. und 2. Klasse des Grundschullehrplans wird (wenn notwendig) in 3 Schuljahren vermittelt, von denen eines (DFK 1A) als freiwilliges Schulbesuchsjahr nicht auf die Schulpflicht angerechnet wird. Der Besuch der Diagnose- und Förderklasse verlängert die gesetzlich geregelte Vollzeitschulpflicht um ein Jahr auf 10 Jahre. Mit sonderpädagogischen Maßnahmen, durch individuelle Hilfen und bei erheblich kleineren Klassenstärken werden Kindern mit besonderem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, Sprache und emotionale Entwicklung Bedingungen geboten, unter denen sie grundlegende schulische Lernprozesse vollziehen können, die nach 2 oder 3 Jahren eine Rückführung an die Grundschule ermöglichen können.

 

FÖRDERSTUFEN II UND III (KLASSEN 3 BIS 6) 

In den Klassen der Jahrgangsstufe 3 bis 6 unterrichten die Lehrkräfte nach den Lehrplänen der Grund- bzw. Hauptschule und der „Schule zur individuellen Lernförderung“ (ein neuer Lehrplan für die Förderzentren ist zur Zeit am ISB im Entstehen). Auf der Basis von individuellen Förderplänen wird versucht jedem Kind die bestmögliche unterrichtliche und erziehliche Förderung zu ermöglichen. Klassenübergreifende differenzierende Maßnahmen, Wochenplanarbeit, Freiarbeit und vieles mehr sind fester Bestandteil dieser Klassen. Chancen der Rückführung werden hier vor allem in Zusammenarbeit mit den Kooperationsklassen und den anderen Regelschulen gesucht.

 

DIAGNOSE- UND WERKSTATTKLASSEN (SDW) 

Berufsvorbereitung am Förderzentrum

Mit dem Modell der Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen (Jahrgangsstufen 7 bis 9) die in einem weit über den im Lehrplan von 1991 vorgesehenen Umfang hinaus theoretische und praktische berufsbezogene Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, sichert das Förderzentrum die Bedingungen für eine richtige Berufswahlentscheidung und die Berufsreife seiner Schulabgänger. Das SFZ strebt für alle Schüler eine berufliche Integration durch eine solide Berufsvorbereitung und -ausbildung in einem geeigneten Ausbildungsberuf an. Die intensive Zusammenarbeit mit dem Berufsberater hilft Eltern und Schülern bei der Entscheidung. Dieses Konzept bestätigt sich durch die erfolgreichen Berufsabschlüsse unserer ehemaligen Schüler! 

 

MOBILE SONDERPÄDAGOGISCHE DIENSTE (MSH UND MSD) 

Der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) verwirklicht das Schulkonzept eines Förderzentrums und will durch gezielte Fördermaßnahmen Schüler und Schülerinnen an Grund- und Hauptschulen unterstützen. Es wird angestrebt, dass die Kinder und Jugendlichen trotz oftmals schwerwiegender Beeinträchtigungen in einzelnen Wahrnehmungsbereichen und/oder mit Sprach- bzw. Lernbeeinträchtigungen und/oder einer emotionalen Verhaltensproblematik an der örtlichen Regelschule verbleiben können. In einzelnen Fällen kann eine Unterrichtung in einer Diagnose- und Förderklasse oder in einer der Förderstufen am Förderzentrum alternativ notwendig und sinnvoll werden.

Wenn Kinder im regulären Kindergarten gezielte sonderpädagogische Unterstützung beim Lernen für ihre Entwicklung notwendig brauchen, kann die Mobile Sonderpädagogische Hilfe (MSH) tätig werden.

 

WOHNORTNAHE GRUND- UND HAUPTSCHULE 

Das Förderzentrum Schwandorf arbeitet eng mit dem örtlichen Schulen zusammen. Im Einzelfall kann der Mobile Sonderpädagogische Dienst mit seiner Beratung und Förderung einen Verbleib an der Regelschule ermöglichen. Dabei eröffnen sich jeweils unterschiedliche Integrationsmöglichkeiten, die jedoch auch an Grenzen stoßen können.

 

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