Der 12. Schwandorfer Förderschultag findet am Samstag, 19. Oktober 2019 statt.

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 Wir versuchen auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Programm für sie zusammenzustellen. Informationen stellen wir nach und nach hier ein.

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Mit der Stiftung Medienpädagogik Bayern konnten wir einen kompetenten Partner zum Thema "Cybermobbing" gewinnen. Aus dem Medienpädagogischen Referentennetzwerk Bayern, welches von der Bayerischen Staatskanzlei gefördert wird, kommt Claus Lindner als erfahrener Referent in der schulischen Elternarbeit zum Förderschultag.


Dr. Sebastian Walter (StR FS), von der Universität Augsburg (Mathematisch-Naturwissenschaftlich- Technische Fakultät, Institut für Mathematik – Didaktik der Mathematik) bietet insgesamt 3 Workshops an, dei denen auch der Unterricht in heterogenen Lerngruppen Beachtung findet. Der Referent ist u.a. Autor kompetenzorientierter Unterrichtskonzepte.


  EpilepsieIris Schadenfroh, Dipl. Sozialpädagogin(FH), Leitung der Epilepsie Beratung Regensburg vermittelt in Ihrem Beitrag Basiswissen zu Epilepsie, Anfallsformen, Erste Hilfe bei Epilepsie, Aufsicht und Haftung und geht zuletzt auf die aktuellen Fragen der Teilnehmer ein. 


Mit Martin Goldmann ist es uns gelungen einen erfahrenen Spezialisten für Videoproduktionen zu gewinnen. Er ist sowohl mit dem ganz großen Equipment unterwegs, als auch mit allen Möglichkeiten des Filmens mit dem Handy vertraut. Martin Goldmann bietet einen 4stündigen Workshops an, der Ihnen helfen wird eigene kleine Schulfilme für und mit Schüler*innen zu erstellen.

In diesem Video erklärt Ihnen Martin Goldmann was Sie erwartet.

Martin Goldmann  redgotv logo 512


„Ohrwurm – Tanzbär – Zeiserl“ – Volkstanz mit Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Motivierend, kulturübergreifend und viel Spaß dabei: Der Workshop unter der Leitung von Uli Radl beschäftigt sich mit Volkstänzen aus aller Welt und deren praktische Umsetzung auch ohne große Vorkenntnisse im Unterrichtsalltag. Dabei erfahren die Teilnehmer, wie die gemeinsame koordinierte Bewegung zur Musik Freude bereiten kann, wie Tänze das soziale Miteinander fördern und kleine Tricks, mit denen sich auch komplexere Abläufe einfach vermitteln und umsetzen lassen. Dabei entsteht eine musikalische Reise von der Oberpfalz in den Balkan, nach Israel und Kurdistan, in den Norden nach Schottland, hinüber über den großen Teich und wieder zurück …


Weit über die Region hinaus ist Andreas Meier als engagierter und kreativer Koch bekannt. Am Schwandorfer Förderschultag widmet er sich dem Thema Wildkräuter und kreiert mit Ihnen gemeinsam ein Menü, dass sich regional und jahreszeitlich ausrichtet. Mehr über diesen Referenten erfahren Sie auf der Homepage von "Grünes Gut".

gruenes gut


Rund um´s Schreiben (K. Oswald, StRin FS)

Viele Kinder haben Schwierigkeiten beim Schreiben lernen – die Stifthaltung ist nicht korrekt, die Kinder ermüden schnell oder drücken zu fest / zu schwach auf. Das Schriftbild ist kaum lesbar und die Kinder lernen keine positiven Erfahrungen mit dem Stift und dem Schreiben kennen. In diesem Seminar werden zuerst die motorischen Voraussetzungen fürs Schreiben lernen geklärt: die Entwicklung der Grobmotorik, Feinmotorik über die Graphomotorik bis hin zur Schreibmotorik dargestellt, die Wichtigkeit der Visuomotorik aktiv erfahren und daraus resultierend Möglichkeit zur Förderung vorgestellt. Übungen zum Erlernen der richtigen Stifthaltung folgen und verschiedene Stifte / Hilfsmittel können ausprobiert werden. Eigene Fallbeispiele können gerne thematisiert und in der Gruppe ggf. diskutiert werden.


Stimmige Texte verfassen lernen – Möglichkeiten der systematischen Schreibförderung bei lernschwachen und bildungsbenachteiligten Schülerinnen und Schülern (A. Sterz SRin / K. Süß FöLin)

Schülern mit Lernschwierigkeiten fällt das Verfassen eigener Texte meist sehr schwer. Sie verfügen weder über den dafür notwendigen Wortschatz, die Grammatik noch ausreichend Vorstellungen zu Aufbau und Struktur von Texten, um sich schriftsprachlich verständlich in Form eines stimmigen und nachvollziehbaren Schreibproduktes auszudrücken. Im Workshop werden Möglichkeiten, Methoden und Materialien für eine systematische und direkte Förderung basaler Schreibkompetenzen vorgestellt. Diese umfassen unter anderem das generative Schreiben, kontrastierende Fragen- und analoge Antwortmuster sowie angeleitetes Nacherzählen.


"Hokuspokus - die Sprache steht im Fokus" (E. Fleischmann, StRin FS)

Lesestunden mit einfachen (Zauber-)Tricks sprachsensibel und motiverend gestalten. Anhand einer praxiserprobten Unterrichtseinheit werden sprachsensible Umsetzungsmöglichkeiten für Lesestunden (mit spannenden Zaubertricks) vorgestellt. Mit Hilfe praktischer Beispiele und der Sichtung von verwendeten Materialien werden die sprachsensiblen Umsetzungsideen veranschaulicht, sodass eine Übernahme in den eigenen Unterricht sofort möglich ist.


Förderung der Lesegeschwindigkeit durch Lautleseroutinen (M. Sausele, StR FS)

Flüssiges Lesen an sich schafft noch kein Verständnis entlastet jedoch das Arbeitsgedächtnis. Somit ist eine systematische und regelmäßige diagnosegeleitete Förderung der Lesegeschwindigkeit insbesondere für lernschwache und bildungsbenachteiligte Schüler von hoher Bedeutung. Im Workshop werden diagnostische Möglichkeiten zur Messung der Lesegeschwindigkeit sowie einfach einsetzbare Verfahren zu deren Steigerung erläutert. Die vorgestellten Lautleseroutinen lassen sich sowohl im Rahmen der Einzel- und Kleingruppenförderung im MSD als auch in der Klasse durchführen.


Präsentieren auf dem Tablet (D. Soldaczuk, Fachberater für Informatik)

Das Tablet ist ein hervorragendes Medium um aussagekräftige Präsentationen zu erstellen. Hierbei bieten sich verschiedene Apps an, um neben der inhaltlichen Erschließung verschiedener Themen auch die Kreativität der Schülerinnen und Schüler zu fördern. Im Workshop werden die Teilnehmer*innen verschiedene Apps testen, die für das Präsentieren im Unterrichtseinsatz geeignet sind.

Mindmapping: Gedanken sammeln, ordnen und weitergeben
Präsentation ohne Plakat: eBooks und Keynotes
Lern- und Erklärvideos: Explain Everything und Adobe Spark


Reime, Rhythmus und Kinderlieder - Grundlagen für die frühe Sprachförderung

Hella Wolf und Eva Ambrosius – Logopädinnen

Musik ist allgegenwärtig – und zeigt vielfältige Wirkungen auf die Entwicklung von Kindern – auch bei der Sprachförderung. Grund genug, die Schnittstelle zwischen Sprache und Rhythmik genauer zu beleuchten.

In diesem Seminar befassen wir uns dabei genauer mit dem Rhythmus in Sprache und Musik. Der Sprachrhythmus ist im Deutschen der entscheidende Schlüssel für das Erwerben zentraler Sprachkompetenzen wie z.B. den Wortbildungsregeln und der Genuszuweisung des Artikels. Selbst die deutsche Rechtschreibung basiert auf dem Sprachrhythmus. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Kinder so gerne Reimen? Gerne geben wir auf diese Frage eine Antwort und wollen mit diesem Seminar dafür werben wieder mehr auf die positive Lernkraft der Reime zu setzen um auf diese Weise den Regelerwerb und auch das Sprachverstehen im Deutschen zu unterstützen.


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Erfahren Sie die Basiskompetenzen der Visualisierung

Der Workshop ist eine Einführung in einfache Visualisierungstechniken, die in unterschiedlichsten Bereichen des Schullebens verwendet werden können, weil sie Inhalte reduzieren, leicht verständlich darstellen, und visuell verankern.

Baustein 01|Einführung in die bikablo-TechnikPic01

Das Denken mit dem Stift eröffnet Ihnen die Möglichkeit, das Verstehen anschaulich zu machen und zu erleichtern und sicherstellen, dass das Verstandene richtig ist. Mit schnellen, aber treffenden Bild-Wort-Kombinationen machen Sie Gedanken, Aussagen, Fragen, Ideen und Zusammenhänge des Unterrichts sichtbar und können diese ins Gespräch bringen. Das Text-Verstehen, Gedanken-Skizzieren und bildhaftes Protokollieren (Sketchnoten) basiert auf einem gemeinsam eingeübten visuellen Grundbildschatz aus einfachen Icons, Pfeilen, Containern & Figuren. Auf der „Symbol-Safari“ entwickeln wir gemeinsam kreativ passende Bildzeichen für Ihren (Fach)unterricht.

Baustein 02|Erklären & PräsentierenPic02

Kommuniziertes und Verstandenes (z. B. komplexe Unterrichtsinhalte / Reihenthemen, Methoden oder Abläufe) werden Sie strukturiert zu komplexeren Bildwelten zusammenführen. Das „Sprechen mit Bildern“ lässt Sie komplexe Inhalte auf Plakaten oder der Tafel gestalten, präsentieren und nachhaltig wirksam verstehen. Wir dürfen Sie hierzu in die Kunst der Plakatgestaltung verführen: Mittels der Grundsätze der Komposition, bestimmter Layout-Patterns sowie mit Tipps zu den effektiven Wirkmechanismen auf der Makro-, Meso- und Mikroebene entwickeln Sie Ihr eigenes Themenplakat.

Baustein 03|Ausblick & AustauschPic03

Erproben Sie in Ansätzen, wie Sie die bikablo-Technik zum „Lernen im digitalen Wandel“ nutzen können. Es ergeben sich sehr sinnvolle Möglichkeiten der Wissensvermittlung mit neuen Produktions-, Präsentations- & Austauschformaten. Einfache, aber sehr effektive Erklärvideos (z. B. Legetrick) zum nachhaltigen Lehr- und Lern-Erlebnis. Bringen Sie ihr digitales Gerät (Tablet und Smartphone) mit um kollaborative Arbeitsaufträge erproben, reflektieren und schlussendlich mit den Schülerinnen und Schülern erfolgreich umsetzen zu können, und im Sinne einer neuen, interaktiven Lehr- und Lernkultur wertvolle Impulse zu setzen.

Erfahren Sie mehr:

Sandra Bauer und Silvia Savelsberg



Resonanz in den Medien

Mittelbayerische Zeitung, 01.11.2018

 

otv, 22.10.2018